Erik Reischl

Geboren 1973, erhielt er mit 5 Jahren ersten Klavierunterricht bei Martina Helfrich an der Musikschule Taunusstein, später bei Franz F. Eichberger in Wiesbaden. Von 1994-2002 studierte Erik Reischl bei Prof. Herbert Seidel an der Musikhochschule Frankfurt, wo er 2000 das Examen mit Auszeichnung (Höchstnote) bestand und 2002 mit dem Konzertexamen ausgezeichnet wurde.

Meisterkurse bei namhaften Pianisten, darunter Lazar Berman, Detlef Kraus, Paul Badura-Skoda und Lew Naumow ergänzten die Ausbildung.

Seinen ersten Auftritt hatte er mit 9 Jahren, den ersten Solo-Klavierabend gab er mit 14 Jahren, zwei Jahre später folgte sein Debüt als Solist mit Orchester. Weitere Verpflichtungen als Solist führten ihn u.a. zum Internationalen Steinway-Festival in der Berliner Philharmonie und zum Rheingau-Nachwuchs-Festival. Neben zahlreichen Klavierabenden in Deutschland gastierte Erik Reischl in Neuseeland, Polen, Jugoslawien, Spanien, den Niederlanden und Rumänien und absolvierte fünf Konzert-Tourneen auf Hawaii.

Seine Discographie umfaßt mittlerweile 7 CDs mit Werken von Liszt, Rachmaninoff, Debussy, Chopin, Mozart, Haydn, Crumb, ReichScarlatti und Beethoven. Seine CD „Portrait Erik Reischl, Volume 5“ wurde im Frühjahr 2005 vom Hessischen Rundfunk als „CD des Tages“ präsentiert.

Erik Reischl ist Sieger und Preisträger zahlreicher nationaler und internationaler Wettbewerbe. Darunter fallen der 1. Preis im Hamburger Steinway-Klavierwettbewerb 1989 und ein Preis im Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ drei Jahre später.

1993 gewann er die „Primera Medalla per unanimitat“ im Finale des Internationalen Klavierwettbewerbes „Maria Canals de Barcelona“, 1995 den 2. Preis im Internationalen Wettbewerb von Ferrol (Spanien). 1996 wurde er Finalist im renommierten Franz-Liszt-Wettbewerb in Budapest.

1999 wurde er mit dem Kulturförderpreis des Rheingau-Taunus-Kreises ausgezeichnet. Im darauf folgenden Jahr gewann er den 1. Preis im Lenzewski-Klavierwettbewerb, den 4. Preis des Internationalen Wettbewerbes „Valsesia Musica“ (Italien) und wurde Finalist des Busoni-Wettbewerbes. Anfang 2001 erreichte er als einziger Kandidat das Finale des Deutschen Musikwettbewerbes in Berlin, wurde mit einem Stipendium ausgezeichnet und in die Bundesauswahl „Konzerte Junger Künstler“ aufgenommen.
 

(Stand: 15. 11. 2007)